Das Jahr des Metall-Tigers lauert auf uns zu!

Sorge um das Ende

Einsam auf der Wiese der Berge
Liege ich verträumt unter dem Licht.
Irgendwann falle in den Traum,
das werde ich leicht vergessen nicht.
 
An meinen Haaren streifen Winde,
angenehm ist's und spür' den Schmerz nicht.
Zum ersten Mal meine Wundenschmerz'
gibt nach durch angenehmen Frischwind.
 
Frühling, Frühling, lass mich hier liegen,
Ich genieße deinen Himmelsduft.
Fort ist die Kälte, fort ist die Nacht
und liege hier mit Freude und Glück.
 
Doch die Dunkelheit wird bald kommen
und alle Idyllen rasch zerstören.
Die Schönheit der Natur verlässt uns,
Einsam bleiben noch die Verdorrten.
 
Die Welt ist zu jung, um zu sterben.
Nichts wird es geben, dass die Welt bleibt.
Jeder Anfang neigt dem Ende zu.
Auch das Böse wird die Macht nicht hall'n.
 
Viel zu früh, um Sorgen zu machen.
Die Schönheit der Natur bleibt noch lang.
Genieße es, was du grad' genießt,
Denn bis Untergang ist es noch weit.
 
(Entstehungzeit: 2003)

leochien am 27.7.09 11:06

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen