Das Jahr des Metall-Tigers lauert auf uns zu!

Blinder des Zorns - Einleitung

Ich habe jetzt die Einleitung geschrieben und zeige einen kurzen Abschnitt für die Leute, die ungeduldig sind, zum Blinder des Zorns. Dass ein paar grammatische Fehler auftauchen könnten, ist mit Absicht :D

 

 

Es war vor langer Zeit, als er noch sehr jung war – er war fünfzehn und in einem Monat sechszehn – war die Luft so kalt wie noch nie gewesen. Die Schönheit der Bäume verdarb innerhalb schneller Zeit und die Ernte war schon längst vorbei. Der Wald trieb viele Menschen in Angst und Schrecken, denn die Bäume und Flüsse sahen skelettartig aus, während Nebelschwaden starkes Herzklopfen verursachten. Dieses Gefühl mochte er. Dabei wusste er nicht, dass das Schlimmste noch bevorstand.

Außerhalb des Waldes lag ein verkrümmtes Dorf, in dem viele Menschen zueinander offen waren, Dorfangelegenheiten für sich behielten, ohne dass ein Stadtquälgeist davon Wind bekam, denn mit den Städtern wollte Gemeinde nichts zu tun haben, es sei denn, dieser Städter war ein guter Freund. Allerdings stieg in der nicht weit entfernten Stadt eine große Unruhe auf. Eine mächtige Partei hatte zuvor beschlossen, das Dort in der Nähe des Waldes zu zerstören. Wenn es keine andere Möglichkeit gab, musste es mit Gewalt vernichtet werden.

Jener fünfzehnjährige Junge wusste nichts von diesem Vorhaben und – wie immer – ging er wieder in den Wald spazieren, um seine Füße in einem Fluss zu tauchen, selbst wenn das Wasser eiskalt war. Nachdem er sich erholt hatte, schlenderte er über ein großes Feld, um seine Drachen steigen zu lassen, denn der Wind war besonders günstig. Er war sorgenfrei und legte sich auf die Wiese, um die weiße Himmelsdecke zu beobachten. Die Wolken waren grau und trübe, was er als angenehm empfand. Der Sommer war heiß genug und das war ihm einfach zuwider. Er schloss seine Augen zu und spürte die kühle Brise, die sein Gesicht überstrich wie eine Hand einer Nebelgöttin, die ihn zum Schlafen zauberte und ihm Ruhe und Sorglosigkeit gewährte. Ein Gefühl, das er nie loslassen wollte. Er könnte für immer hier liegen und einfach über nichts mehr nachdenken.

Schlagartig aber riss er seine Augen auf. Seine Ohren haben eine unüberhörbare Explosion wahrgenommen, dazu das Rauschen des Windes. Noch eine Explosion und er sprang auf. Über die Spitzen des Waldes flatterten mehrere Hubschrauber und das konnte nichts Gutes bedeuten. Nochmal eine Explosion, diesmal begleitet mit Gewehrschüssen.


 

leochien am 1.8.09 17:21

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Chris (1.8.09 17:29)
Der Anfang ist wirklich schon sehr gut gelungen ^^
Es ist eine Ehre für mich, als Charakter in einem guten Buch verewigt zu werden.
Mach weiter so

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