Das Jahr des Metall-Tigers lauert auf uns zu!

Etwas verloren, zu spät begriffen

Wenn die Nacht ewig bleiben würde, würde die Sache anders aussehen. Aber die Welt besteht nicht nur aus einer Nacht. Sie besteht aus Tag und Nacht.

Wenn das Böse überall geben würde, würde die Sache anders ablaufen. Aber die Welt wird nicht nur beeinflusst vom Bösen. Sie ist auch vom Guten besonnen.

Wenn die Angst überall sein würde, würde die Sache anders sein. Aber die welt besteht nicht nur aus Angst, sondern ist auch umgeben von der Hoffnung.

Wie ich zu diesen Erkenntnissen gekommen bin, will ich hier nicht sagen. Ich will nur sagen, dass ein sehr guter Freund mir dabei geholfen hat und ich froh darüber bin, dass er dieses Wissen mit mir geteilt hat, auch wenn sich darin Widersprüche aufweisen. Ich glaube, es hängt davon ab, aus welchem Blickwinkel man das Ganze betrachtet und so wie ich das sehe, bin ich mir sicher, dass ich begriffen habe, was der gute Freund gemeint hat.

Die Buddhisten sagen: Alles Dasein ist Leiden. Glück an sich ist schon das Leiden, welches uns das Leben schwieriger macht. Aber ich glaube mittlerweile, dass die Taoisten auch nicht ganz Unrecht haben, denn die Welt ist in einem Gleichgewichtzustand. Ohne das eine kann das andere nicht geben. Wenn wir nichts Böses erkennen können, werden wir auch nie wissen können, was Gut ist. Aber selbst im dunklen Teil der Welt  gibt es auch einen kleinen Funken Licht, selbst ein böser Mensch ist nicht umgehend böse, in ihm steckt auch etwas Gutes.

Jeder hat nun mal eine dunkle und lichte Seite. Wichtig dabei ist nämlich, wofür wir uns entscheiden. Dadurch entsteht unser freier Wille. Unser einziger freie Wille besteht darin, zwischen das Gute und Schlechte zu entscheiden. Entscheidung ist also ein bedeutender Faktor unseren Lebens.

So befinde ich mich wieder in Krisenzeiten, mit denen ich mich gut ausüben kann, denn die Welt ist gar nicht so hässlich, wie manche Existentialisten oder Pessimisten sehen. Wie der Künstler Beckmann einmal gesagt hatte:

"Die Welt ist wie eine Bühne, auf der jeder Mensch eine Rolle spielt" und damit hat er nicht ganz Unrecht. Es mag zwar sein, dass seine Ansichten pessimistisch anhören, aber er sagte auch: "Ich bin nicht pessimistisch, ich bin realtistisch" Aber auch als Realist muss man erkennen können, dass die Welt "nicht nur Leiden ist, sondern auch vom Glück beseelt wird"

 

leochien am 17.10.09 13:07

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tiger / Website (18.10.09 09:27)
Beckmann erinnert mich an irgendwen... an mich! :D

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