Das Jahr des Metall-Tigers lauert auf uns zu!

Wozu ist das Leben da?

Woher kommen wir? Wohin entwickelt sich die Menschheit? Wozu ist das Leben da? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie sollten wir leben? Wie wurde die Welt erschaffen? Hat die Erschaffung der Welt einen Sinn? Was ist der Sinn des Lebens?

Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist meine Aufgabe? 

Wer bin ich? Und wenn ja: wieviele?

 

Nun, es gibt schon viele Ansätze nach dem Sinn des Lebens und bisher haben sich auch schon einige Philosophen sich damit beschäftigt. Die Buddhisten gehen davon aus, dass alles Dasein Leiden sei. Denn das Glück sei nur vorübergehend, wie die Dinge, die wir brauchen: Essen, um unser Leiden Hunger zu stillen, Ruhe, um uns zu erholen etc. Ähnliche Aussage findet man auch bei Platon, der gemeint hat, dass der Mensch aus Leib und Seele besteht. Die Seele an sich ist Verstand genug, wird aber vom Leib aber verblendet, dass wir bestimmte Dinge oberflächlich wahrnehmen. Erkenntnis kommt nur dann, wenn sich die Seele vom Leib trennt und das ewige Glück erreicht man auch nur auf diese Weise. Daher sollte man keine Angst vor dem Tod haben, denn das ewige Glück spürt man nur nach dem Tod.

Ganz anders ist aber die Theorie des Epikurs. Sinn des Lebens besteht nur darin, das Leben zu genießen, indem man möglichst sorgenfrei nimmt. Natürlich soll man nicht zu viel essen, dass es man besser geht, sondern gute Taten vollbringen, um ein gutes Ende ohne schlechtes Gewissen zu finden, denn nach dem Tod ist das nichts. Seele und Leib zerfallen in Atomen.

Stoa glaubt, dass das Leben aus Vernunft bestehen soll, denn jeder von uns trägt einen göttlichen Funken, selbst in einem Stein und in einem Tier. Der Mensch hat den größten Funken, dass daher er auch verstandsmäßiger handelt. Über den Sinn des Lebens hat sich der Stoiker nicht explizit beschäftigt.

Auch Künstler wie Max Beckmann hat sich mit dem Thema Leben beschäftigt. Ich hatte schon bereits erwähnt, nicht wahr, Tiger, dass die Welt wie eine Bühne sei und jeder Mensch darauf seine Rolle zu spielen hat. Im Grunde genommen wollte er nur sagen, dass das Theaterspiel nicht dem Kosmischen wichtig sei, sondern dass das Theaterspiel auch nur eine vorübergehene Situation ist. Denn jeder beendet seine Rolle, indem er dann stirbt. Dramatik findet man oft auch im Alltag, das Leben ist abenteuerlich und das ist das Spannende, was Max Beckmann geschätzt hat.

Jetzt komme ich zu den üblen Pessimisten, zu denen ich auch oft gehöre, aber oft aus ihrem Kreis ausgeschlossen werde, weil ich zu optimistisch bin. Existentialisten wie Paul Satre meinen, dass der Mensch in einer gottlosen Welt lebt, in der der Mensch nach dem Sinn des Lebens fragt: "Warum lebe ich, wenn Gott so was nicht wollte?" In einer Welt, wo uns der Gott verlassen hat, ist nun der Mensch frei und wird nicht vom Willen Gottes determiniert. Es gibt keinen Sinn des Lebens, jeder führt sein Leben FREI ohne Bestimmung einer höheren Macht. Dass der Mensch nun alles zerstört durch diese Macht der Freiheit, wo keine Regelungen aufweisen, bedeutet für manche Staatsrechtsphilosophen als hochgefährlich. Aber einige Leute  brauchen einfach diese Freiheit.

leochien am 23.11.09 10:56

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tiger / Website (23.11.09 21:05)
Gut, dass ICH MORGEN ETHIK-KLAUSUR SCHREIBE, AAAAAHHH!!!!
Und ich bin voll auf Epikurs Seite, ich mag den Kerl. Im Gegensatz zu Kant (habe heute mit Ingo in Mathe festgestellt, dass das sicher voll der Depp war, der keine Freundin, keine Frau, ja noch nicht mal nen HUND hatte! Noch nicht einmal einen GOLDFISCH!!!
Muss dann mal weiter Ethik lernen....

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