Das Jahr des Metall-Tigers lauert auf uns zu!

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Nun, ich werde das fortsetzen, womit ich auch begonnen habe, aber für dich, Tiger, wäre das eine gute Vorbereitung auf die Ethikprüfungen Heute erörtere ich das Thema, ob es ein Leben nach den Tod gibt, oder ob das nur eine menschliche Fantasie ist. Nun ja, zumindest hatte Epikur keine wirliche Vorstellung vom Leben nach dem Tod gehabt, denn er war lieber auf realistischer und fast naturwissenschaftlicher Ebene geblieben. Überlegt doch mal, woher die Idee mit den kleinsten Teil der Organismen kommt, der als Atom bezeichnet wird. Wenn ein Körper stirbt, zerfällt dieser im Verwesungsprozess in kleine Teile, nämlich in Atomen, die dann in der Luft durchwirbeln. Das gilt nämlich auch für die Seele, die zerfällt auch nach dem Tod in Atomen. Diese Vorstellung macht einigen Menschen aber Angst, weil dadurch noch mehr Fragen entstehen. Nach dem Tod ist nichts, daher sollte man das Leben so gut wie möglich genießen und sein Leben so gestalten, in dem man gute Taten vollbringt.

 Stoa dagegen behauptet, das Leben sei vorherbestimmt und alles Leben, sowie die Seele kommt von dem System des Urfeuers. Daher tragen alle Gegenstände den göttlichen Funken. Nur im Menschen ist der göttliche Funke am größten, da dieser mit der Vernunft gleichgesetzt werden kann. Zumindest war Beethoven davon überzeugt (Freude schöner Götterfunken...) Im Prinzip sind viele Klassiker stoisch gesinnt, das merkt man an der Liebe zur antiken Klassik. Nach dem Tod aber kehrt die Seele zum Urfeuer zurück und ruht in diesem, während aus dem Urfeuer wieder neues Leben entsteht. Aber dieser Prozess darf man nicht mit Rekanation oder Wiedergeburt gleichgesetzt werden, denn es findet keine Seelenwanderung statt.

Apropos Wiedergeburt: Die Buddhisten und Hinduisten sind bekannt für die Theorie der Wiedergeburt. Es gibt scheinbar Belegungen, dass es eine Wiedergeburt existieren könnte. Ein Mädchen in einem indischen Dorf war in einem Bach gefallen und ertrunken. Ein paar Jahre später fand man ein anderes Mädchen, das meinte, sie lebe nicht bei ihren wirklichen Eltern. Dabei konnte sie sich erinnern, wie sie gestorben ist. Sie beschrieb, dass  sie in einen Bach gefallen war und ertrunken war. Als man sie zu ihren "richtigen" Eltern brachte, erkannte sie sie zwar wieder, die Eltern auch, aber auch nur in ihrer Seele. Sie sah nicht aus wie ihre verstorbenen Tochter, aber sie erkannten die Seele von ihrer verstorbenen Tochter, die wiedergeboren wurde. Da sieht man, dass solche Geschichte sehr rührend sein kann. Und man denkt sich vielleicht, dass dieser Wiedergeburtsprozess, nämlich die Gedanken zu löschen, bevor sie wiedergeboren werden, einen Fehler gemacht hatte, so dass sich das Mädchen erinnern konnte.

Solcher Fall gab es auch in den USA.

Ich greif wieder auf Epikur zurück. Und ich las letztens eine andere Theorie. Wusstet ihr schon, dass eine Seele ca. 1 kg wiegt? Ja, das ist erschreckend, wenn man weiß, dass der Körper um ein Kg weniger wiegt, wenn dieser tot ist. Die Seele entweicht aus dem Körper und hinterlässt einige Spuren, auf die ich jetzt hier nicht näher eingehen werde, weils verboten werden könnte.

 Denkt nicht viel nach, sondern genieß das Leben. Alles Dasein ist Leiden, Glück ist nur ein vorübergehender Zustand, aber macht aus dem Leben was. Ich denke, ein Leben nach dem Tod existiert nur, wenn man will. Wenn man als Geist weitergehen will, ist die größte Freiheit, da ich nicht mehr vom Leiden des Körpers abhängig bin, also ist der Tod der größe Schritt der Freiheit und auch als Geist leben wir weiter, aber mit mehr Frieden, Ruhe und Glück.

leochien am 2.1.10 13:41

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Brenner (2.1.10 18:47)
ich finde diese wiedergeburtszeugs irgendwie komisch die anderen theorien sind interessant


Tiger / Website (3.1.10 00:03)
Erinnert mich jetzt weniger an Ethik, sondern eher an mein Referat "Belastungen im Rettungsdienst". Ach ne, das wird ja ein Ethik-Referat! Aber wo ist denn da der Zusammenhang?? *wirr*

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