Das Jahr des Metall-Tigers lauert auf uns zu!

Wie sollten wir leben?

Woher kommen wir? Wohin entwickelt sich die Menschheit? Wozu ist das Leben da? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie sollten wir leben? Wie wurde die Welt erschaffen? Hat die Erschaffung der Welt einen Sinn? Was ist der Sinn des Lebens?

Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist meine Aufgabe? 

Wer bin ich? Und wenn ja: wieviele?

 

Ja, es ist eine interessante Frage, wie wir eigentlich leben sollten. Natürlich nach Vorschriften, die das gemeinsame Wohl verlangt. Manche Wege scheinen ja offensichtlich zu sein. Kant hatte mal gesagt: Handle nach deiner Maxime, von der du wolltest, dass es ein allgemeines Gesetz werde. Viele Leute würden diesen Satz nicht wirklich verstehen können. Es hat vielmehr mit Pflichtethik zu tun, womit auch nur eine begrenzte Anzahl von Leuten etwas anfangen kann. Kant unterschied hypothetisch und kategorisch. Es geht um die Frage: Was soll ich tun? Also, wie jeder Ethikschüler davon Kenntnis haben muss: Kategorischer Imperativ. Man soll das handeln nach seinem eigenen Denken, denn die Unmündigkeit muss ja selbstverschuldet sein. Damals noch machtvolles Klerus hatte die Welt so geschaffen nach ihrem Willen. Demnach wollten die Aufklärer hindeuten, dass man nach Verstand und Vernunft handeln soll. Es gab das Gerade von Hexen und Dämonen, aber es hatte niemand zuvor welche gesehen, sondern sich eher eingebildet. Ja, aus dem Grund wurde die Naturwissenschaft ganz hochgestellt. Nur durch das Beobachten und durch experimentelle Durchführungen erlangt man das wahre Wissen. Dieses Denken gab es schon zur Zeit der Renaissance, Humanismus. Das Greifen aus der Antike, wenn man es nehmen will oder wie der Name Renaissance sagt: Wiedergeburt der alten Zeit. Da begann schon die erste Naturwissenschaft: Galileo, da Vinci, Kopernikus etc. waren die ersten, die sich damit befasst haben, nämlich mit der Wissenschaft, indem sie die Lehre aus der Antike entnommen habe. Aristoteles war der erste Evolutionstheoretiker. Sein Meister Platon entwarf die Idee der Gerechtigkeit, nach der der Mensch unbedingt leben muss, damit kein Krieg oder andere Plagen entstehen.

 Der Eklektiker, nicht Elektriker (ein großer Unterschied!), Cicero hatte auch schon einen guten Einfluss auf Seneca geübt, der nämlich gesagt hatte, dass jeder Mensch seinen Mitmenschen menschlich behandeln soll. Dabei dürfen einige Vorschriften auch geborchen werden. Aber die Frage, was wir tun müssen, ist nicht mehr geregelt als von Gesetzen. Dazu spiegeln sich auch Moral und andere Normen, die für das Zusammenleben der Menschen wichtig sind. Diese Regelungen unterscheiden aber auch zwei Begriffe: Naturrecht und positives Recht. Naturrecht ist etwas, was nicht festgesetzt wird, sondern was schon in uns Menschen schon seit langem gebührt wird. Naturrecht aber ist kein Menschenrecht, denn Menschenrecht ist wiederum etwas festgelegt, also auch eine andere Form vom positiven Recht. Naturrecht ist wie z.B. Recht aufs Atmen, Recht aufs Schlafen, weil das keiner jemandem etwas verbieten kann.

Im Prinzip kann man handeln, wie man will, muss aber mit Strafen rechnen. Sonst kann jeder tun, was er will. Einige wollen Nervenkitzel etc. Und für die Epikurliebhaber: Genieß das Leben, solange du lebst, denn für deine gute Taten wirst du belohnt, für schlecht bezahlt, aber dennoch laufen alle in den Tod.

 

leochien am 4.1.10 22:55

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tiger / Website (5.1.10 18:14)
"Der Eklektiker, nicht Elektriker (ein großer Unterschied!)" Jahaaaa, ich habs ja kapiert!!!

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